Widows

Bei einem Raubüberfall kommen vier Männer ums Leben, ihre Beute fliegt mit ihnen in die Luft. Während ihre Frauen noch … Weiterlesen …

Bei einem Raubüberfall kommen vier Männer ums Leben, ihre Beute fliegt mit ihnen in die Luft. Während ihre Frauen noch trauern melden sich die beklauten Gangster – und fordern das Geld von ihnen zurück. Veronica (V. Davis) schmiedet einen riskanten Plan, mit dem das gelingen könnte.

„Widows“ beginnt als Drama und Milieustudie (in Chicagos Southside), konzentriert sich zunächst darauf, die Figuren einzuführen. Ein windiger Lokalpolitiker, der den Sitz seines Vaters „verteidigen“ möchte, ist ebenso dabei wie ein Haufen skrupelloser Gangster, die es ebenfalls auf diesen Sitz abgesehen haben. Gegen  Ende macht der Film mit einigen Actionszenen und überraschenden Wendungen deutlich Zugeständnisse an ein Mainstream-Publikum.

Für Spannung und Unterhaltung ist insgesamt gesorgt. Dank der sorgfältigen Figurenzeichnung und dem offensichtlichen Anspruch, die Welt, in der sich die Handlung abspielt, zu durchleuchten, ist „Widows“ mehr als ein handwerklich solider Thriller. Die Art und Weise, wie die Erzählungen des Films am Ende zusammenlaufen hat mich allerdings nicht sonderlich überzeugt.

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Green Book: Eine besondere Freundschaft

Der italienisch-stämmige Familienvater Tony Vallelonga aus der Bronx wird anno 1962 engagiert, den farbigen Jazzpianisten Don Shirley auf seine Konzertreise durch den Mittleren Westen und den Süden der USA zu begleiten. Zwischen den beiden unterschiedlichen Männern entwickelt sich dabei eine ungewöhnliche Freundschaft.