Come And Find Me

Claire (A. Wallis) und David (A. Paul) leben in Los Angeles und führen eine – soweit der Zuschauer das in … Weiterlesen …

Claire (A. Wallis) und David (A. Paul) leben in Los Angeles und führen eine – soweit der Zuschauer das in den ersten Minuten erkennen kann – glückliche Beziehung. Bis Claire eines Tages plötzlich verschwindet. Ohnmächtig und verzweifelt beginnt David, sich mit ihrer Abwesenheit zu arrangieren, bis der Besuch eines alten College-Buddys von Claire der Story eine neue Wendung gibt.

„Come and Find Me“ ist kein sonderlich plausibler Film, wer Lücken oder offene Fragen in der Story sucht, wird zahlreiche finden. Dass der Film trotzdem Spannung aufbauen kann und auch Spaß macht, liegt an der gekonnten Inszenierung und den guten Darstellern.

Davids langsame Wandlung vom braven Bürger zum furchtlosen (wenn auch im Zweikampf recht unbegabten) Privatdetektiv, der Auftritt von fadenscheinigen Charakteren aus Claires mysteriöser Vergangenheit, die (wenig einfallsreichen, aber gut getimten) Rückblenden und auch das recht explosive Finale – das alles ergibt einen erstaunlich effektiven Film.

Die Schwächen liegen vor allem in der nicht sonderlich schlüssigen Story, wobei es scheint, als wäre Regisseur und Autor Zack Whedon das bewusst und schlicht egal. Das Ende des Films zitiert filmgeschichtlich berühmte Vorgänger, ergibt sich aber nicht sehr überzeugend aus dem Handlungsverlauf. In seinen besten Momenten erinnert der Film an die Thriller von David Mamet („Spartan“, „The Spanish Prisoner). Wer die mochte darf hier getrost zugreifen.

Weiterlesen …

Tschick

Im September 2016 kam die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs berühmten Roman »Tschick« unter der Regie von Kultregisseur Fatih Akin in die deutschen Kinos. Johanna hat sich den Film für uns angesehen.

Late Night

Kennt ihr Kinofans, die Emma Thompson nicht mögen? Ich auch nicht. In ihrem aktuellen Film »Late Night« zieht sie erneut alle Register ihres schauspielerischen Könnens. Doch das ist längst nicht alles, was die Komödie sehenswert macht.

Into the Blue

Es gibt zwei Voraussetzungen, die man erfüllen sollte, damit „Into the Blue“ Spaß machen kann. Erstens ein Interesse am Tauchen in exotischen Gewässern, zweitens die Fähigkeit, nicht über die Handlung…

Green Book: Eine besondere Freundschaft

Der italienisch-stämmige Familienvater Tony Vallelonga aus der Bronx wird anno 1962 engagiert, den farbigen Jazzpianisten Don Shirley auf seine Konzertreise durch den Mittleren Westen und den Süden der USA zu begleiten. Zwischen den beiden unterschiedlichen Männern entwickelt sich dabei eine ungewöhnliche Freundschaft.